Seed Cycling? Darum brauchst du es nicht für einen gesunden Zyklus!

Was ist dran am #Seed #Cycling für den #Zyklus? Die Wahrheit über den #Ernährungstrend und die besten Tipps für #Frauen bei #Zyklussstörungen.

Seed Cycling ist ein neuer Trend, der scheinbar zahlreiche Zyklussstörungen lindern soll. Ob bei PMS, Amenorrhoe oder schmerzhaften Perioden scheint Seed Cycling das neue Mittel der Wahl zu sein. In diesem Beitrag erfährst du:

  • Was ist Seed Cycling?
  • Welche Theorie steckt hinter Seed Cycling?
  • Was ist dran am Seed Cycling?
  • Warum wird Seed Cycling überbewertet?
  • Das sagt die Wissenschaft – Diese Samen und Extrakte helfen wirklich
#Seed #Cycling für #Frauen und ihren #Zyklus ist voll im Trend. Doch was ist dran an dem Hype? Und welche Alternativen wirken besser bei #Zyklusstörungen?

Was ist Seed Cycling?

Falls du Seed Cycling noch nicht kennst, möchte ich es dir kurz vorab erklären. Seed Cycling ist ein Ernährungstrend, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Im Kern geht es darum, je nach Zyklusphase bestimmte Samen zu sich zu nehmen. Das soll den Zyklus positiv beeinflussen und bei zahlreichen hormonellen Störungen helfen.

In der ersten Phase deines Zyklus – der Follikelphase – nimmst du dabei täglich je einen Esslöffel Leinsamen und Kürbiskerne zu dir. In der zweiten Phase des Zyklus – der Lutealphase – verzehrst du täglich je einen Esslöffel Sesamsamen und Sonnenblumenkerne.

Welche Theorie steckt hinter Seed Cycling?

Hinter Seed Cycling steckt die Überzeugung, dass die jeweiligen Kerne und Saaten durch ihre Inhaltsstoffe den Zyklus normalisieren sollen. In der ersten Hälfte des Zyklus haben wir normalerweise einen ansteigenden Östrogenspiegel. So heißt es beispielsweise, dass Leinsamen und Kürbiskerne die Ausschüttung von Östrogen stimulierten. Ab dem Eisprung, während der zweiten Hälfte des Zyklus, steigt Progesteron an und sinkt der Östrogenspiegel. Es wird behauptet, dass Sesam sowie Sonnenblumenkerne die Produktion von Progesteron anregten.

Wie gut ist #Seed #Cycling wirklich? Ob #Zyklussstörungen, #Amenorrhoe oder #PCOS - Seed Cycling scheint der neue Trend für den #Zyklus der #Frau zu sein. Doch wie gut ist es wirklich?

Was ist dran am Seed Cycling?

Tatsächlich berichten viele Frauen von positiven Veränderungen durch diese spezielle Ernährungsweise. Das kann in einigen Fällen auch durchaus der Fall sein. Denn Fakt ist: Saaten und Kerne enthalten unheimliche viele Mikronährstoffe, gesunde Fettsäuren und Spurenelemente. All diese Inhaltsstoffe können eine Rolle beim Zyklus spielen. So benötigt unser Körper beispielsweise ausreichend Fette für eine gesunde Hormonproduktion. Außerdem ist es wahr, dass sich bestimmte Mineralien und Mikronährstoffe auf den Zyklus auswirken können. Diese Kerne sind sehr reich an diversen Mineralien und somit immer eine gute Idee als Ergänzung zur gesunden Ernährung.

Es gibt Studien, die beweisen:

  • Zink kann PMS verbessern und zu einem ausbalancierten Progesteronlevel beitragen. Besonders Kürbiskerne und Sesamsamen sind reich an Zink.
  • Vitamin E und Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren spielen eine Rolle bei der Hormonproduktion und der Follikelfunktion. Sesamsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne enthalten nennenswerte Mengen dieser Stoffe.
  • Selen kann die Fruchtbarkeit unterstützen. Fast alle Kerne sind reich an Selen.
  • Pflanzliche Lignane können die Darmgesundheit verbessern und dadurch zu einem balancierten Hormonstatus beitragen. Insbesondere Leinsamen und Sesamsamen enthalten viele dieser Pflanzenstoffe.

Zusätzlich dürfen wir auch bei diesem Thema den Placebo-Effekt nicht unterschätzen. Den Placebo-Effekt gibt es in fast jedem Bereich der Medizin und Gesundheit. Das ist nichts Schlimmes und hat nichts mit Einbildung zu tun.

Daum wird #Seed #Cycling für #Frauen und ihren #Zyklus überbewertet!

Warum wird diese Ernährungsweise trotzdem überbewertet?

Dennoch gibt es keine Evidenz für das Rotieren der Saaten. Hormone benötigen grundsätzlich mehr als nur eine Woche, um sich zu verändern und anzupassen. Jede Veränderung durch eine gesunde Ernährung macht sich zumeist erst nach Wochen oder Monaten bemerkbar. Wenn jemand also von positiven Veränderungen berichtet, kann es schlichtweg auf die dauerhaft höhere Zufuhr von Fetten und Mikronährstoffen zurückzuführen sein. Dass aber die Saaten exakt nach Zyklusphase abgewechselt werden müssen, dafür gibt es keine Evidenz.

Grundsätzlich ist es also eine gute Idee, mehr Saaten in die eigene Ernährung zu integrieren. Und es kann sogar deinen Zyklus positiv beeinflussen. Jedoch ersetzt Seed Cycling keine anderweitige Diagnostik und kritische Betrachtung der Ursachen deiner Zyklusstörungen.

Es gibt keine qualitative Studie, die beweist, dass Seed Cycling funktioniert. Persönliche Erfahrungsberichte gehören schließlich nicht dazu.

Hier kommen fünf bessere Alternativen zu #Seed #Cycling, die mehr Wirksamkeit versprechen und tatsächlich wissenschaftlich haltbar sind. So unterstützt du deinen #Zyklus als #Frau wirklich.

Das sagt die Wissenschaft – diese Wirkstoffe unterstützen deinen Zyklus

Leider gibt es bisher noch nicht das eine Mittel gegen Zyklussstörungen. Je nachdem, welche Art der Beschwerden du hast, können dich unterschiedliche Wirkstoffe unterstützen oder sogar Medikamente notwendig sein. Grundsätzlich gilt es, Zyklussstörungen zu beobachten und bei anhaltenden Zuständen eine*n Gynäkolog*in aufzuzusuchen.

Möchtest du dir selbst aber etwas Gutes tun und deinen Zyklus natürlich unterstützen, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Saaten sind eine gute Quelle für Mineralien und Fettsäuren während des gesamten Zyklus. Besonders Leinsamen und Sesamsamen enthalte zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe.
  • Mönchspfeffer ist der Extrakt, der die stärkste Evidenz und Wirksamkeit bei PMS hat. Wenn du unter dem prämenstruellen Syndrom leidest, findest du noch mehr Tipps und Hilfe in diesem Artikel über PMS und Sport.
  • Fischöl und Krill Öl können Beschwerden wie PMS und Brustspannen lindern.
  • Inositol scheint die Fruchtbarkeit bei Frauen zu erhöhen, die unter PCOS leiden.
  • Weitere Wirkungen finden sich in Melissenextrakt, Safran, Calcium und Magnesium. Möchtest du noch mehr über Supplemente bei PMS und Zyklussstörungen erfahren, findest du auf dieser Website über PMS evidenzbasierte Informationen.
  • Neben verschiedenen Supplementen und Wirkstoffen ist auch eine ausbalancierte Ernährungsweise mit einer ausreichenden Energiezufuhr, die Reduktion von Stress im Alltag und ein moderates Sportpensum mit einem normalen Zyklus verknüpft.
#Seed #Cycling? Diese Alternativen sind besser und wirksamer für einen #gesunden #Zyklus der #Frau.

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