Was du vom Laufen übers Leben lernen kannst – Werde heimlicher Sieger

Diese Dinge kannst du vom Laufen übers Leben lernen - UND: So gehst du richtig mit Rückschlägen und Hindernissen um. Jetzt hier lesen!

Was du vom Laufen übers Leben lernen kannst. Wer könnte das besser wissen als zehn Laufanfängerinnen, die ihren Traum verfolgen, egal was kommt? Unter diesem Motto haben sich im Mai zehn Personen mit berührenden und intensiven Schicksalsschläge auf ihre Reise gemacht. Ihre Reise zurück ins Leben – laufend. 

Im heutigen Blogartikel möchte ich dich ein wenig mit auf ihre und deine Reise nehmen. Lass uns darüber sprechen:

  • Wie Laufen als Sinnbild für alle Herausforderungen des Lebens steht.
  • Welche Lebenslektionen, die ich vom Laufen gelernt habe.
  • Wie du du richtig mit Rückschlägen und Hindernissen umgehst.

Diese Dinge kannst du vom Laufen übers Leben lernen - UND: So gehst du richtig mit Rückschlägen und Hindernissen um. Jetzt hier lesen!

Laufen ist Leben: So hilft Laufen dir bei allen Herausforderungen des Lebens!

Im Rahmen der Kampagne “Verfolge Deinen Traum. Egal was kommt” befinden sich derzeit zehn Laufanfänger*innen auf dem Weg zu ihren ersten zehn Laufkilometer. Das Warum dieser zehn Teilnehmer*innen lässt mich schlucken. Jede*r von ihnen war geprägt von Hindernissen und Schicksalsschlägen. Doch sie alle haben eines gemeinsam: Sie verfolgen ihren Traum. Egal was kommt. Diese ersten zehn Kilometer Laufen – die sind ein Sinnbild für alles, was du Großartiges erschaffen kannst, wenn du es willst und dich mit dem richtigen Team umringst.

Fünf Lebenslektionen, die du vom Laufen lernen kannst

1 Du kannst Dinge erreichen, von denen du es nicht erwartet hättest.

Glaube mir. Zu Beginn der Reise fühlt sich Laufen anstrengend an. Du überlegst wahrscheinlich mehr als einmal, ob du es vielleicht besser lassen solltest. Zehn Kilometer am Stück laufen? Scheint für eine Laufanfängerin oder einen Laufanfänger absolut unschaffbar. Doch von Zeit zu Zeit und Trainingseinheit zu Trainingseinheit kommst du weiter. Während einst drei Minuten laufen am Stück für dich eine riesige Herausforderung waren, werden sie zum Kinderspiel. Und plötzlich steht der Bridgestone Great 10k vor der Tür, bei dem du deine ersten zehn Kilometer am Stück durchläufst. Denn du kannst Dinge erreichen, von denen du es nicht erwartet hättest.

2 Erfolg ist kein Glück.

Du kannst das Laufen nicht belügen. Nicht das Glück macht dich ausdauernder im Laufen, sondern das Training. Dein ganz persönlicher Erfolg im Laufen – wie auch im Leben – ist davon abhängig, was du investierst. Auch wenn Schicksalsschläge, Verletzungen und Rückschritte sich dazwischen stellen, kannst du alles für deinen Fortschritt geben. Das bedeutet nicht, dass es einfach ist. Oder dass es keine Umwege gibt. Aber es heißt, dass du niemals aufgeben solltest, wenn du ein Ziel vor Augen hast.

3 Wenn du müde bist, pausiere und gib’ nicht auf.

Beim Laufen – und im Leben – wirst du durch die Pausen besser. Es ist vollkommen normal, wenn du dich nach einer intensiven Laufeinheit müde fühlst und die Beine hochlegen willst. Tu das! Pausiere rechtzeitig und du kannst die Früchte deiner Arbeit ernten. Müdigkeit und Erschöpfung bedeuten vor allem erstmal dich zu erholen. Es gibt nicht nur ganz oder gar nicht. Die Abfolge ist: Belastung, Pause, weitermachen. Nicht Belastung, Belastung, aufgeben.

4 Es geht zwei Schritte vor und einen zurück.

Es geht ums Dranbleiben. Denn Fortschritt funktioniert nicht geradlinig. Er geht vorwärts, rückwärts und manchmal auch im Kreis. Lass das zu und akzeptiere das! Auch wenn du das Gefühl hast, festzustecken und nicht mehr voranzukommen. Das ist alles Teil des Prozess. Manchmal gehst du zehn Schritte vorwärts. Dann werfen dich vielleicht persönliche Hindernisse oder Verletzungen zurück. Das ist okey. Bleib’ dran.

5 Du kannst loslassen.

Laufen lehrt dich, loszulassen. Je mehr du dich beim Laufen kontrollieren willst, umso verkrampfter wirst du und unwohler fühlst du dich. Vielleicht kennst du diese Leichtigkeit, die irgendwann beim Laufen eintritt, wenn du loslässt. Du kommst in den Flow, fühlst dich leichtfüßig und bewegst dich ohne große Anstrengungen voran. Ich bin davon überzeugt, dass das symbolisch fürs Leben ist.

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So gehst du richtig mit Rückschlägen und Hindernissen um

Im Kern der Bridgestone Kampagne stehen Kristina Vogel und ihre zehn Schützlinge. Wer könnte geeigneter sein, um uns zu zeigen, wie man richtig mit Rückschlägen und Hindernissen umgeht?

Nachdem sie in einer Trainingsfahrt mit einem Minibus kollidiert war, lag sie im Koma. Nur kurze Zeit nachdem sie beinahe ihr Leben verloren hätte, holte sie die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen Rio.

Kristina wollte für sich selbst entscheiden. Der Unfall war für sie kein Grund zum Aufgeben. Keinen Moment lang hatte sie Zweifel, dass sie sich trotzdem auf Rio vorbereiten würde. Dass sie trotzdem Gold holen würde. Sie trainierte sich wieder hoch. Kämpfte jeden Tag für ihre körperliche und mentale Fitness. Sie begann bei Null. Und begab sich auf den Weg zu 110.

Trotz jeder emotionalen Achterbahn, Trauer über den Unfall und ihr Schicksal behielt sie ihre positiven Gedanken. Statt zu fragen “warum”, lernte sie zu schätzen, neue sportliche Wege einzuschlagen, neue Inputs durch die Reha zu erfahren, neue Herausforderungen anzunehmen. Sie wollte es speziell sich selbst und “der ganzen Welt beweisen, rausgehen und der Welt einen Stinkefinger zeigen.”

Darum ist auch sie die Richtige, wenn es um die Frage geht: Wie gehe ich am besten mit Rückschlägen und Hindernissen um.

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So gehst du am besten mit Rückschlägen und Hindernissen um

1. Wechsle die Perspektive

Versuche, dein Leben und die Ereignisse aus einer anderen Perspektive zu betrachen. Wie würde jemand anderes deine Situation bewerten? Wie wirst du in einem oder zehn Jahren die Situation bewerten? Was lässt sich hieraus lernen?

Je nach Schwere deiner Schicksalsschläge kann dieser Punkt dir helfen, Verständnis für dich selbst zu entwickeln oder sogar Lösungen zu finden, wie du weitergehen kannst. Manchmal merken wir auch durch den Abstand einer anderen Perspektive, dass das Problem gar nicht so groß ist, wie es gerade noch erscheint.

2. Setze neue Ziele und richte den Blick nach vorn

Diesen Punkt hat Kristina uns definitiv mehrfach vorgelebt. Ihre erste Frage nach dem Aufwachen aus dem Koma war nicht “Was ist passiert?” oder “Warum?”, sondern: “Wann kann ich wieder Fahrrad fahren?”. Schon bald hatte sie den Entschluss, die Goldmedaille in Rio zu holen. Mach es wie Kristina: Richte den Blick nach vorn und setze dir neue Ziele.

3. Lege den Fokus auf das Positive und übe dich in Dankbarkeit

In jeder Phase deines Leben gibt es irgendwelche Dinge, für die du dankbar sein kannst. In Bezug auf Kristina war es zum Beispiel ihre Familie und ihre Trainer, durch die sie so viel Rückhalt bekommen hat. Für dich können das ganz individuelle Themen sein. Egal, wie furchtbar es dir gerade geht: Versuche stets, ein paar positive Dinge zu entdecken. Hierbei geht es nicht darum, dir zwanghaft einzureden, dass alles gut sei. Vielmehr hilft Dankbarkeit und positives Denken dabei, nicht komplett in der Schwere zu versinken. So erhältst du Zuversicht, verlierst Stress und kannst dich neu sortieren.

Diese Dinge kannst du vom Laufen übers Leben lernen - UND: So gehst du richtig mit Rückschlägen und Hindernissen um. Jetzt hier lesen!