Alles über Salat inkl. Printable – 30 Tage Ernährungsumstellung Tag 16

Jetzt geht’s um die Wurst…äh – den Salat! Warum ich täglich Salat esse, was dein Salat enthalten sollte und den ultimativen Baukasten für Salat, der sättigt und nährt, bekommst du im heutigen Artikel zu lesen und zu sehen.

Jetzt aber kurz nochmal für dich, falls du nicht mehr weißt, worum es geht:

Die Ernährung umstellen – ein Thema, das viele von uns verfolgt und doch wenige Menschen wirklich dauerhaft durchziehen. Der eine scheitert schon am mangelnden Wissen, der nächste an mangelnder Motivation – die Folge bleibt immer gleich: es verändert sich nichts. Die Ernährung umzustellen kann viele Beweggründe haben. Vielleicht wünschst du dir mehr Energie und eine bessere Leistung. Vielleicht fühlst du dich schlapp und häufig krank. Vielleicht hast du ein paar oder jede Menge Kilos zu viel. Vielleicht willst du einfach nur dauerhaft gesund sein. Heißhungerattacken reduzieren. Dich wohlfühlen. Dich an Lebensmittel bedienen, die du gut verträgst. Die Liste kann endlos fortgeführt werden – du verstehst aber sicher schon jetzt, wohin es gehen soll, oder? In dieser #selbstlaeufer2017 möchte ich dich herausfordern, dein Leben in die Hand zu nehmen. Und wenn ich sage, dein Leben, dann geht es hier erstmal vor Allem um die Ernährung. Denn in meinen Augen ist das eine unheimlich wichtige Grundlage – für die Gesundheit und die mentale sowie körperliche Fitness. Ohne gutes Essen läuft nichts! Und da ich nicht einfach nur Ernährungsberaterin bin, sondern auch Life Coach und medizinische Fachkraft, beleuchte ich das Alles ganzheitlicher und liefere dir 30 Tage lang im April Tipps und tägliche Blogartikel! Sei dabei – tritt der Facebookgruppe „Laufvernarrt Coachings“ bei und tagge uns auf den sozialen Medien mit #selbstlaeufer2017 – es gibt für dich nicht nur die dauerhafte Veränderung deines Lebens, sondern auch Gewinne an einigen Challenge-Tagen!

30 Tage Ernährungsumstellung – Tag 16: Täglich einen Salat essen

Doch bevor du loslegst, lass uns ein paar Fragen klären.

Warum ist Salat gesund?

Wie gesund Salat ist, hängt tatsächlich von seinem Ernte-Zeitpunnkt ab sowie davon, welche Sorte du isst und wie belastet diese mit Pestiziden sind. Leider sind die meisten Salate sehr stark belastet mit Pestiziden, weshalb ich dir unbedingt empfehle, bei Salat auf Bio-Qualität zu setzen. Ich weiß, der ist ein paar Cent teurer als der gute Eisbergsalat von Aldi, aber dein Körper wird es dir danken. Besonders Salatsorten wie Radicchio, Chicorée und Endivien gelten als sehr gesund. Darüber hinaus solltest du aber mehr auf saisonale und regionale Angebote zurückgreifen, da diese eine wesentliche kürzere Lagerung hatten und dementsprechend reicher an Mineralien und Vitaminen sind.

Reifer und frischer Salat versorgt uns mit reichlich sekundären Pflanzenstoffen, zum Beispiel Carotinoiden, Flavonoiden, Phytosterinen oder Polyphenolen, die Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen. Je intensiver Geschmack, Geruch und Farbe des Gemüses, umso reifer ist es.

Salat besteht zu etwa 95% aus Wasser. Damit ist der Gesamtgehalt an Vitaminen und Mineralien zwar etwas geringer, aber das Volumen sehr hoch. Salat ist somit ein genialer kalorienarmer Lieferant von Nährstoffen. Besonders Chlorophyll kommt in Salaten bzw. grünem Blattgemüse in großer Vielfalt vor. Chlorophyll ist ein Pflanzenstoff, welcher als Sauerstoffträger fungiert und dem menschlichen Hämoglobin entspricht. Es bindet Eisen und Sauerstoff und verbessert so auch deren Transport in deinem Körper.
Darüber hinaus sind grüne Blattgemüse proteinreich bei einem verhältnismäßig geringem Kaloriengehalt. Deshalb unterstützen sie den Wiederaufbau zerstörter Muskelzellen und liefern notwendige Baustoffe für viele Stoffwechselprozesse.

In rohem Gemüse finden sich weitaus mehr Vitamine und Nährstoffe als in gegartem. Deshalb ist der Verzehr von Rohkost so empfehlenswert. Darüber hinaus lässt sich ein Salat zu einer sehr gesunden Mahlzeit verarbeiten. Ein klug gewähltes Dressing mit Lein- oder Hanföl trägt zu einer verbesserten Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen bei und unterstützt den Körper bei entzündungshemmenden Prozessen.

Was du vor dem Verzehr von Salat beachten solltest

  • Verwende möglichst Bio Obst und Gemüse. Zumindest bei grünen Blattgemüsen und den Obst- und Gemüsesorten, die du mit Schale verwendest, solltest du auf biologischen Anbau zurückgreifen. Ansonsten wird aus der gesunden Mahlzeit ganz schnell eine Pestizidschleuder.
  • Wasche Obst und Gemüse gründlich vor dem Gebrauch – am besten mit einer Bürste und etwas Öl, um die Pestizide zu lösen.
  • Achte bei Superfoods und Nüssen auf Qualität – einige sind leider ziemlich belastet mit Schadstoffen.
  • Salate können problemlos im Kühlschrank gelagert werden, jedoch solltest du sie möglichst innerhalb eines Tages verzehren und kühl sowie dunkel aufbewahren. Andernfalls verlierst du wertvolle Vitamine. Wenn du den Salat lagerst, kann es sinnvoll sein, das Dressing separat aufzubewahren.
  • Wenn du Rohkost nicht gewohnt bist, kann Salat anfangs Verdauungsprobleme bereiten. Bleibe deshalb minimalistisch und bevorzuge leichter verdauliches Gemüse. Durch den Verzehr früher am Tag kannst du deinen Verdauungstrakt zusätzlich unterstützen.

Printable: Der ultimative Baukasten für deinen Salat

Alles, was du über Salat wissen solltest und wie du den ultimativen nährenden Salat herstellst, erfährst du im brandneuen Artikel auf www.laufvernarrt.de an Tag 16 der Ernährungsumstellung in 30 Tagen.

Und nun ist deine Kreativität gefragt! Kaufe ein, kreiere, kombiniere – und teile deine Ergebnisse auf den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #selbstlaeufer2017.

One thought on “Alles über Salat inkl. Printable – 30 Tage Ernährungsumstellung Tag 16

  1. Hey Paula,
    ich persönlich habe mit Salat eine etwas andere Erfahrung gemacht und halte Gemüse und Obst in rauen Mengen inzwischen nicht mehr für ganz unbedenklich. Ich habe lange Zeit jeden Abend eine große Schüssel verzehrt und meinen Salat geliebt. Allerdings hatte ich auch permanent Verdauungsprobleme aufgrund der vielen Ballaststoffe in dem rohen Gemüse. Seitdem ich ihn weglasse beziehungsweise zu schonenderen Zutaten und Zubereitungsarten übergegangen bin, geht es mir deutlich besser. Ich denke, angesichts der vielen Lebensmittelunverträglichkeiten heutzutage kann man Rohkost nicht pauschal jedem empfehlen, obwohl ich natürlich auch der Meinung bin, dass „echte“ Vitamine aus frischen Zutaten sehr viel besser sind als künstliche Zusatzstoffe&Co.
    Beste Grüße,
    Lotta

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