Staycation: Fitness-Camp zuhause für mehr Energie
Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Zeit für Urlaub. Doch wie geht Urlaub eigentlich in Zeiten von Pandemie und co.? In diesem Blogartikel inspiriere ich dich zu einer Staycation – einem Fitness-Camp zuhause.
- Staycation? Was ist das eigentlich?
- Staycation: Das bringt dir ein Fitness-Camp zuhause
- Fitness-Camp zuhause – so gestaltest du deine Staycation
Staycation? Was ist das eigentlich?
Vielleicht geht es dir so wie mir. Und du bist zuerst über das Wort „Staycation“ gestolpert.
„Staycation“
Was ist das überhaupt?
Dabei handelt sich um eine Fusion aus den Worten „Stay“ und „Vacation“.
Stay bedeutet bleiben oder verweilen.
Vacation bedeutet so etwas wie Urlaub, Ferien oder sogar Urlaubsreise.
Eine Staycation ist also nichts anderes als ein Urlaub zuhause. Denn wir bleiben zuhause und machen Ferien!
Staycation: Das bringt dir ein Fitness-Camp zuhause
Wenn du dich nun also für einen Urlaub zuhause entscheidest, gibt es einige Möglichkeiten. Bist du eher Typ „Aktiv-Urlaub“, wird dir dieser Vorschlag gefallen.
Du gestaltest deine Staycation als Fitness-Camp!
Dabei nutzt du deine Zeit einfach, um etwas für dich und deine Fitness zu unternehmen.
Bei deinem Fitness-Camp zuhause kannst du verschiedene Sportarten machen, deine Leistung steigern oder deine Ernährung optimieren.
Der kurze Zeitraum ermöglicht es dir, an deine Grenzen zu gehen oder einfach mal zu experimentieren. Außerdem gibt es unheimlich viel Energie!
Folgende Dinge können bei einem Fitness-Camp zuhause passieren:
- Verbesserte Leistungsfähigkeit.
- Mehr Ausdauer oder Kraft.
- Du kannst die Basis für neue Gewohnheiten legen.
- Mehr Wohlbefinden in der eigenen Haut.
- Bessere Selbstwahrnehmung.
- Mehr Energie und bessere Stimmung.
Zum schnellen Abnehmen oder „Detoxen“ ist eine Staycation nicht geeignet. Denn beim schnellen Abnehmen riskierst du lediglich einen Jojo-Effekt. Und „Detoxen“ muss kein gesunder Körper.
Dennoch kann es dir helfen, eine gute und gesunde Basis für deinen Körper und Geist zu formen und damit auch das Abnehmen vereinfachen.
Staycation: So gestaltest du dein Fitness-Camp zuhause!
Wenn du dein eigenes Fitness-Camp für zuhause gestalten möchtest, sind grundsätzlich deiner Fantasie erstmal keine Grenzen gesetzt. Und doch gebe ich dir ein paar Richtlinien mit, wie du die Planung angehen kannst. Im Anschluss erhältst du auch noch einen Plan als Inspiration!
Schritt 1: Setze dir ein Ziel oder eine Intention
Überlege dir zunächst, was du dir von deinem Fitness Camp zuhause versprichst. Möchtest du an deiner Ausdauer arbeiten? Möchtest du Kraft aufbauen? Oder willst du etwas für deine Energie und dein Wohlbefinden tun? Vielleicht geht es dir ja auch darum, die Basis für neue gesunde Gewohnheiten zu legen.
Je nachdem, mit welcher Intention du in dein Fitness-Camp zuhause startest, kannst du es natürlich unterschiedlich gestalten.
Während das Ziel Ausdauer voraussetzt, dass du viel Ausdauertraining machst und dich darin steigerst, kannst du für mehr Wohlbefinden auch einfach nur entspanntere Workouts, Yoga und Mobility-Training machen.
Schritt 2: Mache dir einen Plan
Erstelle dir nun einen Plan. Wenn du möchtest, kannst du sowohl Training und Ernährung sowie Selbstfürsorge einplanen. Das ist aber kein Muss. Du kannst auch einfach nur einen Trainingsplan erstellen und die anderen Dinge nach Gefühl entscheiden.
Bleibe unbedingt realistisch, wenn du nun deinen Plan erstellst.
Es bringt dir nichts, wenn du nun dreimal täglich intensives Training von dir verlangst, wenn du normalerweise zwei oder drei Mal wöchentlich trainierst. Du kannst in deinem Fitness-Camp durchaus tägliche Einheiten integrieren, aber beachte dabei, dass du Zeiten von Belastung und Entlastung einplanst. Ein paar Einheiten dürfen intensiver sein, während andere lockerer oder sogar nur regenerativ sind.
Das gleiche gilt übrigens für die Ernährung. Du kannst natürlich auch gesündere Mahlzeiten und Verhaltensweisen planen. Aber bitte bleib‘ auch hier realistisch!
Weniger ist letztlich manchmal mehr.
Schritt 3: Treffe die Vorbereitungen
Welche Vorbereitungen benötigst du für dein Staycation? Musst du bestimmte Dinge einkaufen oder möchtest du einzelne Tätigkeiten mit anderen Menschen gemeinsam planen?
Überlege dir, welche Vorbereitungen du treffen musst. Damit gehst du sicher, dass du deine komplette Staycation rund um Fitness und Wohlbefinden ausrichten kannst.
Staycation – Vorschläge für dein Fitness-Camp zuhause
Staycation Plan für Wohlbefinden und Energie
Dieser Plan ist perfekt für dich geeignet, wenn du dir mehr Energie und Wohlbefinden wünschst. Du trainierst dabei regelmäßig, aber legst auch einen großen Wert auf Selbstfürsorge und eine ausgewogene Ernährung.
Training:
Montag: HIIT-Workout
Dienstag: Mobility-Training
Mittwoch: Lockerer Lauf (30-60 Minuten)
Donnerstag: Ganzkörper-Zirkeltraining (Fokus Bauch, Beine, Po)
Freitag: Mobility-Training
Samstag: HIIT-Workout
Sonntag: Lockerer Lauf (30-60 Minuten)
Selbstfürsorge:
Nimm dir täglich neben Training und Ernährung mindestens eine halbe Stunde Zeit für dich und deine Self Care!
Montag: Spazieren gehen
Dienstag: Meditation
Mittwoch: Dankbarkeits-Journaling
Donnerstag: Beauty-Routine
Freitag: Spazieren gehen
Samstag: Meditation
Sonntag: Dankbarkeits-Journaling
Ernährung
Für die Ernährung sind dir auch in dieser Zeit keine Grenzen gesetzt. Trotzdem findest du in deinem Wochenplan für die Staycation auch täglich eine kleine Ernährungs-Aufgabe.
Wenn dein Ziel Wohlbefinden und Energie sind, achte auf folgende Dinge:
- Iss Nahrungsmittel, die dir schmecken und koche deine Lieblingsrezepte.
- Setze auf viel Gemüse und Obst.
- Starte optional in den Tag mit einem grünen Smoothie.
- Integriere in jede Mahlzeit langkettige Kohlenhydrate und Proteine.
- Bevorzuge pflanzliche Lebensmittel.
Als tägliche Aufgaben erwarten dich folgende Rezepte:
Montag: Grüner Smoothie
Dienstag: Rohe Energiebällchen
Mittwoch: Lunchbowl
Donnerstag: Protein-Pancakes
Freitag: Smoothiebowl
Samstag: Zoats
Sonntag: Proteinreiche Wraps