Meine Yogaroutine

Ich bin kein Yogi. Leider. Allerdings liebe ich Yoga. Es tut mir gut, mich zu dehnen und zu strecken, meine Mitte zu finden und zu meditieren.
Seit einiger Zeit beginne ich meinen Morgen mit Yoga. Nichts Großes, nichts Aufwendiges, einfach nur 5-10 Minuten dehnen, bewegen und atmen. Ich mag am liebsten Vinyasa Flow, weil ich die Dynamik und die Atmung als so wohltuend empfinde. Und ich hole all mein Wissen und all meine Inspiration von Yogaeasy und Juyogi. Yogaeasy ist praktisch, weil du es von überall bedienen kannst und so viele unterschiedliche Yogalehrer durchprobieren kannst. Aber natürlich ersetzt es keinen Yogaunterricht mit jemandem, der dich kontrolliert und verbessert – da ich mir diesen aber derzeit nicht leisten kann und die Angebote bei uns in der Stadt recht überschaubar sind, überbrücke ich die Zeit mit Yogaeasy. Mit diesem Link könnt ihr übrigens gratis einen Monat testen (die Mitgliedschaft läuft dann von selbst aus) und ganz nebenbei bekomme ich einen Monat kostenlos für jede Anmeldung über meinen Link 😉

Ich verzichte hier in diesem Post auf genaue Beschreibungen der Ausführungen, denn wie gesagt: ich bin kein Yogi, sicherlich mache ich einiges falsch und schummel ich in einigen Ausführungen. Deshalb gibt es auch keine Bilder 😉 Das überlasse ich Yogalehrern und Menschen, die seit Jahren yogifzieren.

Weshalb ich Yoga liebe:

  • Die kontrollierte Atmung regt den Stoffwechsel und die Sauerstoffversorgung an. Durch bewusstes Atmen gewinne ich an Kraft und Energie, denn im Alltag neigen wir Menschen dazu, zu flach zu atmen. Es wirkt sich auch positiv auf mein Training aus – besonders beim Krafttraining kann ich Dank Yoga die Ausführungen besser kontrollieren und meine Atmung sauber gestalten.
  • Der Fokus liegt auf meiner Mitte und weit weg vom Alltagsstress. Ich liebe diese Art der aktiven Meditation, weil es mir oft schwerfällt, einfach nur still zu sitzen.
  • Dynamische Dehnpositionen aktivieren meine Muskulatur und verbessern die Durchblutung von verkaterten oder verkürzten Muskeln und Gelenken.
  • Es ist eine sanfte Kräftigung, die besonders die Rumpfstabilität schult (aber: leider fehlen die Zugbewegungen, deshalb ersetzt Yoga nicht gänzlich das Krafttraining!)
  • Koordination und Kondition werden ebenso geschult wie Kraft und Flexibilität.
  • Die Intensität kann optimal reguliert werden, bei viel Energie kann es eine schweißtreibende Einheit werden, wenn ich mich schlapp fühle, konzentriere ich mich mehr auf Dehnung und Atmung.
  • Yoga ist extrem anpassungsfähig. Es nimmt mich mit an dem Punkt, an dem ich mich gerade befinde, weil der Fokus darauf liegt, die Übungen so auszuführen, wie sie meinem Körper entsprechen.
  • Es verbessert meine Laune, mein Selbstbewusstsein und meine innere Kraft.
  • Yoga baut Stress ab und wirkt auf drei Ebenen: körperlich, geistig/seelisch und energetisch.
  • Es hilft mir, meinen Körper zu spüren und zu akzeptieren. Ich habe starke Wahrnehmungsstörungen meinen Körper betreffend, die manchmal durch Yoga etwas in den Hintergrund rutschen.
  • Yoga ist sozial anerkannter als gelegentliche impulsive Aggressionshandlungen 😀

Meine Routine

Ein bis zwei Mal pro Woche mache ich eine längere Yogaeinheit (20-60 Minuten), nämlich an meinem Ruhetag. Dabei achte ich natürlich darauf, dass ich es nicht zu intensiv gestalte, sondern den Fokus auf Regeneration und Dehnung lege. Die Anleitungen dafür finde ich ebenfalls auf Yogaeasy.
Außerdem starte ich jeden Tag (zumindest normalerweise) mit 5-10 Minuten Yoga. Das, was ich dabei mache, beginnt eigentlich immer mit einem Sonnengruß B (Surya Namaskara), für den ich dieses Tutorial gefunden habe.

sun-salutation-b-surya-namaskar-b

Wenn ich dann noch Zeit und Lust habe, schaue ich einfach, welche Asanas (also Yogapositionen) meinem Gemütszustand und meinem Muskelkater am ehesten entsprechen.
Die grundlegendsten Asanas sind hier und hier erklärt.
Eine sehr schöne Sammlung findest du auch hier bei Ju 🙂

Meine Lieblings-Asanas:

Lotussitz

Herabschauender Hund

Stehende Vorwärtsbeuge

Krieger I, II & III

Dreieck

Halbmond

Baum

Pyramide

Kopfstand

Krähe

Wild Thing

Schulterbrücke

 

Wenn du noch keine Erfahrung mit Yoga hast, dann schau doch mal zunächst nach Videos für Anfänger. Ich finde das einfacher zum Reinkommen, als sich aus dem Nichts in wilde Posen zu schmeißen. Und dann: probiere es einfach aus. Aber bittebittebitte vermeide es, dich sofort als großartige/r Yogi/ni zu bezeichnen und den Yoga-Lifestyle zu zelebrieren. Das ist nicht nur respektlos, sondern auch ein wenig dämlich 😉 Yoga machen kann jeder, aber um Yoga zu leben gehört sicherlich wesentlich mehr dazu!

Was denkst du über Yoga? Hat dir dieser Artikel gefallen? 

7 thoughts on “Meine Yogaroutine

  1. Ich wollte seit Jahren schon immer mal Yoga machen, hauptsächlich zur Entspannung (weil ich normaler Weise so ein unentspannter Typ bin :P). Vllt probiere ich es jetzt mal aus. Danke für die Links und den Anstoß! 🙂

  2. Liebe Paula,

    vielen Dank für den Beitrag! Ich habe für meinen “Ist Yoga das Richtige” Blogpost schwere Kritik einstecken müssen *haha* dabei habe ich mich gar nicht als Yogi bezeichnet… trotzdem, heikles Thema anscheinend und es stimmt: Yoga ist viel mehr als ein paar Übungen. Ich bin auch gerade dabei das zu lernen. Ich bin froh, dass ich einen Anfängerkurs begonnen habe und nun im Aufbaukurs bin. Es ist wirklich wahnsinnig anstrengend und mir brummt manchmal echt der Schädel wenn ich meine Gedanken wieder einmal nicht bändigen kann – dieses Hirn abschalten lernen ist sicher die größte Herausforderung für mich bei Yoga. Obwohl… wer weiß was noch alles auf mich zukommen wird! Ich bleib auf jeden Fall mal dran, schaden kann es ja nicht 😉

    Herzliche Grüße,
    Sabrina

    1. Ach Quatsch? Dabei fand ich deinen Blogartikel über Yoga auch so vorsichtig und achtsam geschrieben! Aber ja, Yoga ist so viel mehr als irgendwelche anspruchsvollen Posen einzunehmen. Das wird eben gerne mal vergessen. Wünsche dir ganz viel Spaß mit deiner Yogi-“Reise” :*

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