What I eat in a day #1

Na endlich – ein Food Diary! Was es euch bringt? Es zeigt euch Beispiele, was man noch alles außer Laub und Steinen essen kann, wenn man pflanzlich (sojafrei, weizenfrei) isst. Die Mengen, die ich esse, müssen keineswegs für irgendjemanden anderes genauso passen. Denkt immer dran: Energiebedarf, Essgewohnheiten, Nahrungsmittelvorlieben, Uhrzeiten, Nährstoffbedarf und und und können so stark variieren!
Normalerweise zähle ich keine Kalorien, habe mir für den heutigen Beispieltag die Mühe aber mal gemacht, das Ganze so genau wie möglich zu dokumentieren (Die Energiezufuhr und besonders die Proteinmenge sind ja immer so ein heiß diskutiertes Thema… Ich meine, welcher Veganer geht nicht früher oder später an Proteinmangel zu Grunde?)

Freitag, 15.01.
Frühstück (7h30)
100g Quinoa (Rohgewicht), in Wasser und 100ml Reis-Mandel-Drink gekocht
1 Scoop ESN Brown Rice Protein Cinnamon Roll
1 kleiner Apfel, 1 Blutorange, etwas Granatapfel
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(Der aufmerksame Leser erkennt: das hier ist nicht Apfel und Blutorange 😀 Ich habe es nicht fotografiert, aber damit ihr was zum Gucken habt, seht ihr eine vergleichbare Portion ;))
ca: 670 kcal / F: 11g, KH: 103g, P: 39g)

Mittagessen (13h00)
1 Grapefruit
50g Naturreis,
100g Rote Linsen
Hand voll TK Brokkoli, ½ Paprika, 1 Tomate , getrocknete Tomaten, 1 Zwiebel gebraten in 1 EL Kokosöl und gewürzt mit unterschiedlichen Gewürzen
½ Avocado
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ca: 830kcal / F: 21g, KH:112g, P: 38g

Abendessen nach dem Training (18h30)
Gebackene Süßkartoffelspalten aus 450g Süßkartoffeln, Gewürzen und Knoblauchzehen
Salat aus Blattsalatmix, Gurke, Tomate, Kichererbsen, 1 EL Hanfsamen
Dressing aus 1 EL Hanföl, Apfelessig, etwas Stevia, Kräuter der Provence
Dip aus 3 EL Tomatenmark, etwas Wasser, 1 TL Kokosblütenzucker, Pfeffer, Paprika edelsüß
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ca 870 kcal / F: 20g, KH: 134g, P: 29g

Night Snack nach der Arbeit (1 Uhr morgens)
2 Reiswaffeln mit Nussmus
1 Banane
ca 290 kcal / F: 11g, KH: 39g, P: 9g

gesamt ca: 2660kcal / F: 63g, KH: 388g, P: 115g

Was haltet ihr von Artikeln dieser Art? Bringt es euch etwas oder eher nicht? Ich muss zugeben, dass ich mich sehr lange dagegen gesträubt habe, weil ich denke, dass der tatsächliche Nutzen einigermaßen gering ist. Doch nach der drölften Anfrage auf Instagram, wie denn so ein Beispieltag Ernährung bei mir aussähe, habe ich mich dazu erweichen lassen, das mal zu posten 😀

17 thoughts on “What I eat in a day #1

  1. Was mich freut, ist die Kombination aus vegan, sojafrei und weizenfrei! Das gibts eigentlich nie, und so habe ich selten was von solchen “Beispieltagen”, weil ich es wegen meiner Unverträglichkeiten eh nicht übernehmen kann.
    Also, ich häte nichts dagegen, wenn so was auf deinem Blog öfter mal erscheint, ich würde mich sicher inspirieren lassen…

    LG
    Jessi <– die dich erst vor kurzem entdeckt hat…

  2. Ich finde den Beitrag sehr spannend. Es zeigt, dass eine vegane und sogar soja und weizenfreie Ernährung abwechslungsreich sein kann und ist echt inspirierend.
    Ich würde gerne mehr solche Beiträge sehen 🙂

  3. Ich mag diese “What I Eat In A Day” Einträge sehr. Sie helfen mir nach/inmitten einer ziemlichen Essstörung zu sehen, dass andere Menschen ganz normale Mengen essen und ich nicht abnormal viel esse. Es gibt mir quasi echte Anhaltspunkte, mit denen ich die Illusionen, die durch psychische Angeknackstheit in meinem Geist entstanden sind (also dass man/ich am besten garnichts essen sollte usw., juhu, fröhliche Esstörungsgedanken!), ersetzen kann.
    Danke danke danke 🙂

  4. Sehr interessant! Ich beginne auch gerade, mich Gluten- und Sojafrei zu ernähren, daher sind solche Posts wirklich inspirierend =) Mal eine Frage zu dem Granatapfel: Entkernst du den und bewahrst die Kerne in einem Einmachglaus auf? Oder ist es okay, den quasi “teilzuentkernen”? 😀 Und wie bewahrst du über Nacht die andere Hälfte der Avocado auf?

    Danke schonmal!

    Mach weiter so, du bist eine große Inspiration und Hilfe!

    Gruß, Sascha

    1. Hej Sascha, danke für deinen Kommentar, das freut mich, wenn es dir hilft! Ich versteh leider deine Frage nicht gänzlich 😀 Ich haue einfach immer so viele Kerne aus dem Granatapfel, wie ich gerade verwenden möchte. So liegt dann der angefressene Granatapfel bei mir meistens so 2-4 Tage im Kühlschrank – bisher ging’s mir gut damit 😀
      Die Avocado hält sich besser, wenn man den Kern in der aufgeschnittenen Hälfte lässt. Dann kann man sie problemlos 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren 🙂

  5. Hey 🙂

    Ich bin dir sehr dankbar für diesen Artikel und würde mir noch mehr dieser Art wünschen, da ich mich immer noch sehr schwer damit tue, ein Gespür für Essensmengen zu bekommen. Ich laufe selber Marathon und esse verhältnismäßig zu wenig, weil mir die “Berge an Essen”, die ich eigentlich easy verdrücken “dürfte” so gigantisch vorkommen und ich auch nicht so viel Hunger habe… Außerdem fand ich die Rezeptideen prima – Abwechslung auf dem Teller darf immer sein! 🙂 Und ich feiere es, dass du “drölfte Anfrage” geschrieben hast, haha 😀

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