Wenn Laufen keinen Spaß macht – endlich Freude am Joggen entwickeln!

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

“Laufen macht keinen Spaß!” – Davon sind viele Menschen überzeugt. Gehörst du zu den Personen, die ebenfalls keine Freude am Laufen entwickeln und es eher als lästiges Muss empfinden? Dann solltest du diesen Artikel nicht verpassen! Denn ich möchte dir heute helfen, deine Leidenschaft und Freude fürs Laufen zu entfachen. Dich erwartet:

  • Spaß am Laufen – Kann jede*r Freude am Joggen entwickeln?
  • Laufen macht keinen Spaß – das sind die häufigsten Fehler
  • So findest du den Spaß am Laufen!

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

Spaß am Laufen – Kann jede*r Freude am Joggen entwickeln?

Hand aufs Herz. Ich bin davon überzeugt, dass sehr viel mehr Menschen Freude am Laufen entwickeln könnten als es tun. Häufig machen wir ein paar schlechte Erfahrungen mit einer bestimmten Sportart und geben ihr keine weitere Chance mehr. Dabei hat es oftmals weniger mit der Tätigkeit an sich zu tun als damit, wie du es in der Vergangenheit angegangen bist.

Natürlich gibt es Menschen, für die Laufen tatsächlich nichts ist. Auch das ist in Ordnung. Wenn du aber aktuell davon überzeugt bist, dass Laufen keinen Spaß macht, möchte ich dich dennoch ermutigen, es noch einmal zu probieren! Denn die “falsche” Herangehensweise und klassische Fehler führen oftmals dazu, dass Joggen gar nicht erst Freude bereiten kann.

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

Wenn Laufen keinen Spaß macht – die häufigsten Fehler

Viel wahrscheinlicher als “dass du einfach nicht fürs Laufen gemacht bist”, ist, dass du einen oder mehrere dieser klassischen Fehler beim Laufen gemacht hast.

Die häufigsten Fehler, die dir den Spaß am Laufen nehmen, sind:

  • Du redest dir ein, du seist zu langsam.
  • Du lässt immer die gleiche Strecke im gleichen Tempo zur gleichen Tageszeit.
  • Du fokussierst dich auf das, was andere sagen oder denken (könnten), wenn du läufst.
  • Du läufst zu schnell und überlastest dich.
  • Du läufst zu häufig.
  • Du hast keine Ziele und kennst dein Warum nicht.
  • Du hast keine wetteradaptierte Funktionskleidung.
  • Du trägst kein passendes Schuhwerk.
  • Du steigerst dich radikal.
  • Du vergleichst dich permanent.

Und, fühlst du dich an einer Stelle ertappt? Falls ja – ist das gar kein Problem. Denn all das sind Dinge, die zu lösen sind!

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

So findest du den Spaß am Laufen – 5 Tipps

1 Trainiere abwechslungsreich

Abwechslung beim Laufen kann Wunder bewirken. Variiere deine Trainingseinheiten, indem du mal längere, langsamere Einheiten und mal kürzere schnellere läufst. Wechsle hier auch die Strecken. Vielleicht kannst du mal raus aufs Land oder in einen ganz fremden Wald fahren Lum laufen zu gehen?

Integriere Tempotraining, um dich herauszufordern. Wenn du möchtest, kannst du am nächsten Spielplatz stoppen und ein paar Körpergewichts-Übungen in dein Trainingsprogramm einbauen. Probiere dich auch an Lauf-ABC, Koordinationstraining oder Treppensprints.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

2 Fokussiere dich auf dich selbst und deine Bedürfnisse

Beim Laufen geht es vor allem um genau einen Menschen: um dich. Mach’ dir bewusst, dass du mit jedem Lauf die Leute auf der Couch schlägst. Es ist egal, ob du rot wirst beim Laufen, deine Laufhose vielleicht nicht perfekt sitzt oder du langsam unterwegs bist. Viel wichtiger ist, dass du es tust und es für dich selbst tust.

Achte auf deine persönlichen Bedürfnisse. Möchtest du lieber schneller und kürzer laufen? Bist du heute nicht so gut in Form und brauchst nur eine kleine Laufrunde? Finde eine Häufigkeit und Intensitäten, die für dich persönlich funktionieren und höre auf mit den Vergleichen!

Je nach Belastung braucht dein Körper 24-72 Stunden (oder bei harten Wettkämpfen noch mehr) für die Regeneration. Anfänger*innen sollten deshalb auf keinen Fall nur 2-3x wöchentlich laufen, Fortgeschrittene sollten zwangsläufig mindestens jeden Tag laufen.

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

3 Setze auf Funktionskleidung und passendes Schuhwerk.

Besonders im Frühjahr und Herbst begegnen mir die unpraktischsten Lauf-Outfits. Manch eine läuft noch in kurzer Hose und Shirt, während der Nächste im dicken Baumwollpullover durch den Wald hüpft und sich halbtot schwitzt. Tu dir den Gefallen und investiere in vernünftige Funktionskleidung, die dem Wetter entspricht. Damit erhältst du einen angenehmen Komfort, die richtige Thermoregulation und verminderst Scheuerstellen. Das steigert die Freude beim Laufen enorm!

Auch für die Schuhe gilt: Finde für dich passende Laufschuhe. Achte auf einen passenden Schuh. Das ist absolut individuell und hängt von verschiedenen Faktoren wie Fußstellung, Körpergewicht, Lauferfahrung, Zielen und Laufstil ab. Das richtige Schuhwerk führt unweigerlich zu viel mehr Spaß am Laufen, weil du weniger zu Verletzungen neigst und ein besseres Laufgefühl bekommst.

4 Steigere dich langsam und finde dein persönliches Tempo.

Fast jede*r Laufanfänger*in läuft zu schnell. Aber auch viele Fortgeschrittenere denken, in jeder Einheit so schnell wie möglich zu rennen, sei zielführend. Die Wahrheit ist aber, dass das meiste Lauftraining in einem lockeren Bereich stattfinden sollte. Für lockeres Lauftraining gilt: Laufe so, dass du dich noch unterhalten, aber nicht singen kannst. Finde ein Tempo, in dem das so für dich funktioniert und mit dem du dich wohlfühlst.

Steigere dich nur moderat. Pro Woche sind 5-10% Steigerung in Umfang ODER Tempo empfehlenswert. Lass dir dort aber so viel Zeit, wie dein Körper benötigt.

5 Finde dein Warum und setze dir Ziele

Willst du den Kopf frei kriegen? Willst du 5km durchlaufen? Willst du deine Zeit auf den Marathon verbessern?

Je nachdem, was du durch das Laufen erreichen möchtest, sieht dein Training anders aus. Erreichbare Ziele können außerdem deine Motivation steigern und mit einem starken Warum musst du dir keine Gedanken mehr um deinen Antrieb machen. Warum also möchtest du laufen? Was motiviert dich? Wer bist du, wenn du läufst? Was erhoffst du dir? Mache dir dazu am besten ein paar Gedanken und finde heraus, was dich am stärksten motiviert.

Bleibe dabei aber stets realistisch und verliere deine Selbsteinschätzung nicht.

Wenn Laufen keinen Spaß macht - so kannst du endlich Freude am Joggen entwickeln!

14 thoughts on “Wenn Laufen keinen Spaß macht – endlich Freude am Joggen entwickeln!

  1. Haha, besonders bei dem Baumwollpulli musste ich echt lachen! Meine ganzen Freundinnen gehen manchmal sogar in Leggins, Rock und Strickjacke laufen 😀 Sportkleidung ist für die Gesundheit einfach so wichtig, und meistens motiviert sie dann noch- man will sie schließlich nicht umsonst gekauft haben!
    Insgesamt kann ich sagen, dass ich mich nirgends wiedererkannt habe (Jey!), aber bei einigen Dingen durchaus andere Leute erkannt habe. Diese unnötigen Vergleiche finde ich ja echt schrecklich- darauf sind ja die meisten deiner Punkte zurückzuführen. Naja, zum Glück wissen wir das ja besser und vergleichen uns nicht andauernd 😉 Mit Vergleichen meine ich ürbigens auch Dinge wie “Wer atmet ruhiger” oder “wer wird schneller rot”. Schon lustig was es da alles gibt…
    Auf jeden Fall ein toller Beitrag und danke fürs Folgen! 🙂
    Liebe Grüße

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂 Na, wenn du dich nicht wiedererkannt hast, hast du ja wahrscheinlich meistens Spaß am Laufen, nicht wahr? 😉 Ohja, von diesen Vergleichen kann ich in meinen Laufgruppen ein Liedchen singen 😀

      1. Ja, wobei ich echt nur im Winter manchmal laufen gehe, da es sonst einfach nicht in mein Training passt (und auch irgendwie zu gefährlich ist). Aber eigentlich kann man die Dinge ja nicht nur aufs Laufen beziehen! 🙂 Aber Spaß finde ich so unglaublich wichtig, wobei ich zugegeben auch manchmal gehe, weil ich mir einbilde, dass ich “muss” :/

  2. Ich hab im September 2016 mit 20 kg mehr gestartet ??. 1. Ziel war mindestens 2x pro Woche laufen zu gehen☺. 2. Ziel- am 2.April bei bludenz läuft die 7 km mitzumachen. ☺die Anmeldung hab ich bereits im Jänner gemacht und lauf jetzt 3-4x pro Woche und einmal davon Ca. 15 km die ich bis auf eine kurze Gehpause durchlaufen kann . Davor kommt immer ein ziemlicher Anstieg da ich auf über 1000m Höhe wohne. Ich bin stolz das ich mein erreichtes Ziel geschafft habe und werde statt den 7km die 14km laufen ??

  3. Ich bin Anfängerin. Jedes Jahr im Frühling starte ich und lasse dann nach einigen Wochen nach :-/ Mich hält vom Laufen oft ab, dass der nächste Park so weit weg ist. Wenn ich den Weg dorthin schon jogge, bin ich geschafft, wenn ich ankomme. Aber mit dem Rad hinzufahren und dann zu laufen finde ich auch schwierig. Wie machst du das? Braucht man eine Grünfläche fürs erholsame Laufen?

    LG Barbara

    1. So lange ich nicht weit laufen kann, fahre ich entweder mit dem Rad oder dem Auto an einen schönen Platz, um die Strecke zu genießen. Und wenn die Zeit knapp ist, laufe ich eben nur durch die Stadt. Dranbleiben lohnt sich!! 🙂

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