Monatsrückblick Februar – Reflexion & Lieblinge

Letzten Monat hab ich damit angefangen – und es für gut befunden – meinem Blog eine mehr und mehr persönliche Note zu geben. Dazu gehört nun wohl also auch das monatliche Update. Ich freu mich schon wieder seit Tagen drauf, den Monat Februar Revue passieren zu lassen und euch auf den neuesten Stand zu bringen! Also los 🙂

Beruflich

Hui, schon wieder ein Haufen Veränderungen. Nachdem sich die beiden Jobs in der Physiotherapie als absolute Katastrophe dargestellt haben, entschloss ich mich, etwas ganz Neues zu wagen. Eigentlich plante ich den Schritt in die komplette Selbstständigkeit, aber plötzlich kam ein Jobangebot von Gymflow reingeflattert, das ich nicht mehr abschlagen konnte. Nebenbei begann ich in diesem Monat als Social Media Managerin für Vegan Fitness & Foods und baute meine Struktur für Blogs und Coachings noch einmal neu auf – ab jetzt gibt’s feste Tage, feste Themen und jede Menge Events. Nebenbei habe ich im Monat Februar jede Menge Zeit in den Relaunch der Laufvernarrt Website und neues Bildmaterial gesteckt – gemeinsam mit Svea Landschoof wird dich Anfang März etwas ganz Neues hier auf Laufvernarrt erwarten! Wuschig und erregt bin ich über das, was nun auf mich zukommt 🙂

Meine Gedanken zur beruflichen Situation und meine Beweggründe, die Physiotherapie hinter mir zu lassen, habe ich übrigens in diesem Post gut zusammengefasst:

#meckermittwoch – denn es gibt was zu meckern! Und zwar möchte ich mich heute mal wieder ein wenig über die Arbeitswelt aufregen. Ihr wisst vielleicht, dass ich die letzten drei Jahre bis Oktober 2016 mit meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin verbracht habe. Doch ich habe nicht einfach nur drei Jahre lang gelernt (serious, ich hab erst im Monat vorm Examen richtig reingehauen, sondern auch 16.700€ an die Privatschule gezahlt. Und wenn ich ‘ich’ sage, dann meine ich meine Eltern (danke Mami, dass du verbeamtete Lehrerin bist). Na ja, vom Unterhalt mal ganz ab und von der Tatsache, dass ich etwa 12 Monate der Ausbildung dafür 400€ monatlich gezahlt habe, im Krankenhaus Omis und Omis zusammenzuflicken und Vollzeitkräfte zu ersetzen. Hab ich doch gern gemacht! Nun ja, schön und gut, man weiß ja, das Ausbildung Ausbeutung sind und verdämmt hart, aber normalerweise gibt es dafür dann gewisse Faktoren im Job, die das Ganze wieder wettmachen. Ausser als Physiotherapeutin. Ich bin in Berlin, das heisst, ich verdiente hier schon überdurchschnittlich gut als Berufseinsteiger, wurde dafür aber auch behandelt wie ein Stück Scheisse und von der Krankenkasse bestraft, wenn der Arzt das Rezept falsch ausgefüllt hat. 20 Minuten pro Patient. Und parallel Termine planen, Fangos legen und Räume vorbereiten. Ja, das nenne ich doch mal eine entspannte Arbeit. Ich weiss, vielen Therapeuten liegt dennoch einiges in ihrem Beruf, weil die Erfolge ihrer Patienten sie motivieren und dran bleiben lassen, aber ernsthaft, als Berufseinsteiger ist das ein hartes Stück Arbeit! Tja und dann bleiben sie vielleicht Therapeut und möchten besser werden, opfern ihren Urlaub und ihr spärliches Gehalt für Fortbildungen, um von der Kasse verfickte 70 Cent mehr pro Behandlung zu kriegen. Jaja, 14€ pro Stunde sind viel Geld (und jetzt spart euch die Moralkeule, dass man über Geld nicht spricht, wer hat sich diesen Bullshit eigentlich ausgedacht?), aber in welcher Relation steht das, wenn man nochmal betrachtet, dass ich zu dem Zeitpunkt schon etwa 35.000€ Schulden gemacht habe und künftig auf meinen Urlaub verzichte, um weitere 2.000€ jährlich in besagte Fortbildungen zu investieren. So. Ende.

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Sportlich

Juhuuu, es geht endlich wieder los! Nachdem der Januar ein totaler Reinfall war, was den Sport angeht, konnte ich zumindest in den letzten Februarwochen ganz gemächlich in den Sport wiedereinsteigen. Zwar beschränkt sich das bisher alles auf kürzere Krafteinheiten und den ersten Laufschritten, aber Hauptsache, es geht endlich wieder voran. Ich hab abgehangen beim Antigravity Yoga und in der ersten Märzwoche werde ich dann auch endlich in den Muay Thai Kurs gehen 🙂
Ich liebe inzwischen einfach die bunte Mischung aus Kraft, Ausdauer, Mobility, Prügeln und Mentaltraining – nur Laufen reicht mir genau so wenig wie einfach nur Pumpen.

Menschlich

Dank der vorübergehenden Arbeitslosigkeit hatte ich zumindest in der ersten Februarhälfte wieder Zeit für meine Berlinbekanntschaften und konnte mich an deren Gesellschaft erfreuen. Darüber hinaus habe ich noch ein paar interessanter neuer Kontakte geknüpft und freue mich darauf, was sich dort entwickelt. Ich hab nach langer Zeit eine meiner Cousinen mal wieder gesehen und bei mir beherbergt. Weniger schön – die Kontakte aus meiner Heimatstadt fühlen sich inzwischen extrem weit entfernt an. Trotz einiger Tage im Norden habe ich nicht einen meiner Freunde von früher wiedergesehen und musste einsehen, dass es Menschen gibt, die kommen und gehen…

Persönlich

Der Februar stand im Sinne der Herausforderungen und der Selbstverwirklichung. Dank meiner Kündigung im Januar war ich nun gezwungen, meine Visionen nochmal zu überdenken und eine Entscheidung zu treffen, die mich eine Portion Mut kostete. Und ich bin so unglaublich froh über diesen Mut!! Die Komfortzone zu verlassen bringt eben in den meisten Fällen doch weiter und jede Scheiße bringt auch positive Dinge mit sich. Seit der Kündigung befinde ich mich auf einer einzigen Glückssträhne, was nach diesen vielen Monaten Blödkram einfach extrem viel wert ist. Hast du vielleicht Lust auf noch mehr Artikel rund um die Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung? Als Life Coach kam ich nun endlich dazu, mein theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen.

Gesundheitlich

Wochenlange Erkältungen, Bronchitis, Sinusitis und co. sind endlich vorbei und ich fühle, dass es bergauf geht. Ich habe viel mehr Energie und freue mich über die Power, die ich allmählich zurückbekomme. Ein leichter Eisenmangel machte mir in letzter Zeit ein wenig zu schaffen, aber auch das ist nun wieder auf einem richtigen Weg.

Lieblingsessen

Bananeneis - leckere Nicecream mit verschiedenen Dopings
(c) Svea Landschoof (www.svea-landschoof.com)

Im Februar gab’s viele Kartoffeln und ich fand meine Liebe zum Bananeneis zurück. Vor ein paar Wochen habe ich noch mit Nina gelästert, wie man bloß im Winter Bananeneis essen könne, da packte mich wenige Tage später wieder die Obsession – seitdem gibt’s zwei Mal wöchentlich mindestens meine heißgeliebte Nicecream.

 

Lieblingsserien + Lieblingsmusik

Ich habe im Februar nicht eine Serie gesehen – stattdessen täglich Hörbuch gehört. Aktuell hat es mir Stieg Larsson angetan. Musikalisch läuft bei mir aktuell Tinush, Gustavo Moto und Thomas Lizzarra auf und ab.

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Lieblingsgedanke

“Alles wird gut” – ich bin sowas von überzeugt, dass alles gut wird und ich fühle mich im Moment mental so gestärkt wie nie. Diese ganze Positivität in meinem Kopf tut gut und verbessert mein Wohlbefinden einfach mal um ein Vielfaches.

Lieblingsort

Unsere Wohnung 😀 Wirklich, ich habe diesen Monat sehr viel Zeit in meiner neuen Homeoffice-Ecke verbracht und finde immer mehr Gefallen an unserer wunderschönen Bleibe mitten in Berlin. Außerdem habe ich den Plänterwald inklusive des Spreeparks für mich entdeckt.

Coworking Blogger mit Hund
(c) Svea-Landschoof (www.svea-landschoof.com)

Lieblingsanschaffung

Nach 7 Jahren wurde es Zeit für ein neues MacBook. Von den Ersparnissen, die noch von meinem alten Bulli übrig waren und nicht für Skippy das Buschkangoo dran glauben mussten, konnte ich mir einen gebrauchten Mac von 2014 kaufen und erfreue mich täglich in meiner Arbeit über diese schnelle Technik 😀

Hui, das war mal wieder ein langer Artikel – ich hoffe, er hat dir gefallen und es interessiert dich, was hinter den Kulissen bei Laufvernarrt so abgeht 🙂 Schreibe gerne einen Kommentar, wenn du bis hierhin gelesen hast!

6 thoughts on “Monatsrückblick Februar – Reflexion & Lieblinge

  1. Liebe Paula,
    ich wünsche dir alles Gute im neuen Job. Es erfordert viel Mut. Es ist richtig toll deine Entwicklungen und Veränderungen zu lesen und zu beobachten. Dein Blog bzw. deine Website gefällt mir immer noch sehr gut und ich nehme immer viel für mich mit. Deine persönlichen Beiträge finde ich auch toll. Es ist total nett von der Paula zu lesen. Ganz liebe Grüße
    Laura

  2. Liebe Paula,

    total toll mal etwas persönlichere Sachen von dir zu lesen 🙂 Gerne mehr davon 🙂

    Hast du vor deiner Ausbildung schon studiert oder so (weil du als Media Managerin angefangen hast)? Oder bist du ein Naturtalent? 🙂 Dein Blog macht nämlich auch immer einen sehr professionellen Eindruck und man kann echt aus jedem Artikel sehr viel mitnehmen.

    Hab einen guten Start in die Woche, ich muss nach vier Wochen Philippinenurlaub auch wieder ran und freue mich aber auch ganz arg auf Sport und Co 🙂

    1. Hej Maxi, entschuldige die späte Antwort. Danke für deinen Kommentar 🙂 Ich habe nicht studiert, ich bin eher der Typ “learning by Doing”. Habe hier im Laufe der Zeit über den Blog einfach unheimlich viel gelernt und mich mit Marketing auseinandergesetzt, sodass ich jetzt GYMFLOW und Veganfitness darin unterstützen kann.
      Viel Spaß beim Wiedereinstieg!! 🙂

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