Der große Sushi-Guide für Anfänger

Früher dachte ich, Sushi selbst zuzubereiten müsse unheimlich kompliziert sein. Überhaupt war Sushi für mich ein klassisches Fischgericht und kam damit gar nicht näher in die Auswahl für mein freeganes Tellerchen. Doch nachdem ich das erste Mal veganes Sushi gemacht habe, entstand eine helle Begeisterung dafür! Und damit auch du lernst, wie du exquisites veganes Sushi zubereiten kannst, schreibe ich diese Schritt für Schritt Anleitung, die ich gemeinsam mit Lauri von Teamloa fotografisch festgehalten habe.

Sushi selbst gemacht für Anfänger


Zutaten

Noriblätter*
Zutaten veganes Sushi selbst machenSushireis (es geht genau so gut, nur deutlich günstiger, Basmatireis)
Wasser
eine Prise Salz
Füllung der Wahl (Avocado, Gurke, Paprika, Mango, Zucchini, Karotte, Seitan, Räuchtertofu, Linsennudeln, Bambussprossen, Banane, …)
optional: Sojasoße, Wasabi, Ingwer

 

  1. Koche den Reis in reichlich Wasser (mind 2,5 Tassen Wasser pro 1 Tasse Reis) mit einer Prise Salz. Rühre gelegentlich um, damit er nicht anbrennt. Der Trick ist, immer wieder Wasser nachzugießen, sodass es zum Schluss richtig klebriger Reis wird.
  2. Währenddesssen schneidest du das Gemüse und die anderen Füllstoffe in Längsstücke, sodass sie sich gut einrollen lassen.
  3. Für Futo Maki: Lege ein Noriblatt mit der glatten Seite nach unten auf eine Sushimatte (es geht auch ohne, aber mit finde ich es persönlich bequemer, Lauri kann es besser ohne :D), verstreiche den abgekühlten Reis gleichmäßig auf dem Algenblatt. Lasse an einer Seite etwa 1cm Rand frei.
  4. Futo Maki vegan Sushi selbst machenBelege die gegenüberliegende Seite des Randes mit der Füllung deiner Wahl – lass deiner Fantasie freien Lauf und scheue keine Kombinationen.
  5. Veganes Sushi selbst gemachtRolle nun von der befüllten Seite ausgehend Stück für Stück die Rolle eng zusammen
  6. Veganes Sushi selbstgemachtBeträufle das Ende ein wenig mit Wasser und klebe so die Sushirolle zu.
  7. Vegan Sushi selbst gemachtNun bist du fast am Ziel! Schneide die Rolle in gleichmäßige Stücke und serviere sie auf einem Teller.
  8. Wiederhole Schritt 3-7 so lange, bis du genug Sushi hast (merke: es kann nie genug sein. Eventuelle Reste lassen sich prima am nächsten Tag verzehren oder auch für die Mittagspause mitnehmen). Oder variiere für Maki und Inside Out Rolls folgendermaßen:Maki: Trenne das Noriblatt in zwei Hälften. Lege eine Hälfte mit der glatten Seite nach unten, verstreiche den Reis auf der rauen Seite, lass 1cm Rand frei und belege mit 1 bis maximal 2 Sorten Füllung deiner Wahl. Nun verfolge Punkt 4-8.
    Inside Out: Trenne das Noriblatt in zwei Hälften. Lege eine Hälfte mit der glatten Seite nach unten, verstreiche den Reis auf der rauen Seite mit 1cm Rand. Drehe nun das mit Reis belegte Noriblatt um und fülle es an der Seite ohne Rand mit einer Sorte Füllung deiner Wahl. Nun rolle von der Füllungsseite ausgehend die Inside Out Roll fest zusammen.

Tipp: Verwende Backpapier oder Frischhaltefolie zwischen Noriblatt und Sushimatte. So ersparst du dir einerseits viel klebrigen Reis an der Matte und hast andererseits bessere Ergebnisse beim Rollen.

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